Erdheilung - Kraftplätze - Geomantie
In diesem Fachbereich der Erdenhüter-Akademie befassen wir uns im weitesten Sinne mit Themen, die man heute unter dem Oberbegriff Geomantie findet: mit Erdheilung, mit Kraftplätzen, mit der harmonischen Gestaltung von Gärten und Parks, Siedlungs- und Wohnräumen, sowie übergeordneten Landschaftsprojekten. Großen Wert legen wir auf die "Beseitigung energetischer Altlasten" (=Erdheilung) und die Zusammenarbeit mit der Erde selbst. Unser Focus deshalb hier mehr auf der Praxisarbeit bei ortsgebundenen Projekten und im Verlauf von Exkursionen, als auf theoretischer Wissensvermittlung.
Geomantie...
Vorweg sei gesagt, dass es kaum möglich ist, einen der 3 Themenbereiche Erdheilung - Kraftplätze - Geomantie isoliert voneinander zu betrachten. Fangen wir mit dem Begriff "Geomantie" an. Als erstes sollten wir wissen, dass diesem Begriff ein ähnliches Schicksal widerfährt, wie dem Wort Esoterik. Welches weg von seiner ursprünglichen Bedeutung, eine Entwicklung, Umdeutung und in neuerer Zeit sogar eine Abwertung erfahren hat. Wobei der Geomantie eine Abwertung bislang erspart geblieben ist. Ursprünglich ist Geomantie eine aus dem arabischen stammende, recht komplizierte Weissagungskunst, die im 12ten Jahrhundert über Nordafrika nach Europa gelangte. Mit dieser Weissagungskunst hat die moderne Geomantie jedoch nichts mehr gemeinsam - bis auf den Namen. Am einfachsten kann man die zeitgenösische Geomantie als "verwestlichte" Version des Feng-Shui bezeichnen. Wobei selbst die neuzeitliche Geomantie in den knapp 50 Jahren ihres Bestehens eine stete Erweiterung erfahren hat. Anfangs ging es den "Geomanten" (die da noch gar nicht so hießen...)  um das Auffinden von Kraftplätzen und von den Energielinien des Planeten, den sogenannten Leylines. Hieraus folgte dann das Herstellen übergeordneter Zusammenhänge in großräumigen Landschaftsgebieten. So wurden z.B. Linien von Ort zu Ort gezogen, die von den frühen Geomantikern als besondere Kraftplätze oder Erdchakren ausgemacht worden waren. Den hierbei auf Landkarten "zufällig" entstehenden symmetrischen Mustern oder Bildern wurde, bzw. wird zum Teil eine nahezu göttliche Bewunderung entgegengebracht. Und eine nicht näher definierbare, besondere Bedeutung zugesprochen. In den 1980er und 1990er Jahren fand dann der Begriff Geomantie seine endgültige Etablierung und eine recht große Publizität Dank zweier - unabhängig voneinander auftretender - Herren namens Marko Pogacnik und Peter Dawkins. Der eine mit recht spektakulären Landschaftsheilungs-Projekten, der andere mit geomantischen Pilger-Wanderungen. Natürlich würde es keinem dieser beiden neuzeitlichen Pioniere der Geomantie gerecht, sie jeweils auf nur einen Aspekt ihres Schaffens zu reduzieren. Da es von beiden Personen hinreichend Publikationen gibt, soll es hier aber bei der nur kurzen Erwähnung bleiben.

In der heutigen Zeit jedenfalls wird unter dem Begriff "Geomantie" so ziemlich alles zusammengefasst und zusammengeführt, was neben Leylines, Kraftplätzen und den aus dem Feng-Shui entliehenen Elementen, mit naturreligiösen Anschauungen und altem, überliefertem Wissen der Naturvölker zu tun hat.

Das Wort Geomantie selbst stammt übrigens aus dem altgriechischen und würde wörtlich übersetzt "Weissagung aus der Erde" bedeuten. In der Erdenhüter-Akademie wollen wir jedenfalls keine Wissenschaft aus dem Begriff Geomantie machen, sondern nutzen diesen - da er sich als solches eingebürgert hat - als Überbegriff für eine Reihe von Aktivitäten und Praktiken im Zusammenhang mit auf der Natur der Dinge basierender Energiearbeit, Erdheilung und "Geo-Energetik".

Erdheilung...
Alles, was an einem Ort geschieht, hinterlässt dort seine Energie und Spuren in dessen Gedächtnisfeld. Dies gilt gleichermaßen für Gutes, wie für Negatives. Leider zeigt uns die Erfahrung, dass es leichter ist durch negative Gedanken und Handlungen Orte nachhaltig energetisch zu schädigen, als diese rein mit positiven Gedanken wieder in ihre Kraft zu bringen. Das Repertoire, wie man einen Ort schädigen kann, reicht hierbei angefangen mit jedweder gewalttätigen Handlung, Kämpfen, Schlachten, Morden etc., über unbeabsichtigte, unwissentliche Eingriffe in das Energiegefüge eines Ortes, bis hin zu bewussten Manipulationen an den Energielinien des Planeten oder andere okkulte, schwarzmagische Aktivitäten. Es gibt noch jede Menge zu tun, um viele dieser Orte und somit auch die Erde zu reinigen. Und damit ist hier nicht (nur) die Reinigung von materiellem Müll gemeint, sondern von energetischen Hinterlassenschaften. Wobei die Präsenz des einen oft genug mit der des anderen einher zu gehen scheint.

Kraftplätze...
Was wir als einen Kraftplatz wahrnehmen, kann sehr stark von unseren individuellen Bedürfnissen und Vorlieben abhängig sein. Ohne näher darauf einzugehen, welche Art von Orten in der heutigen Zeit von vielen Menschen zum Kraftschöpfen aufgesucht werden, kennen wir in unserem Bezugsrahmen folgende Arten von Kraftorten und Kraftplätzen: heilige Orte und diejenigen Orte, wo sich die Energielinien der Erde kreuzen und/oder energetische Ein- und Austrittspunkte von Kraftlinien sind und wir sie deshalb als Orte der besonderen Kraft empfinden. Wobei das eine das andere nicht ausschließt. Im Gegenteil - oftmals sind  Kreuzungspunkte von Leylines auch sakrale Orte. "Heilige" Orte sind in der Regel solche, die in früheren Zeiten sakralen Zwecken gewidmet waren. Auch Orte wo Wunder geschehen sind. Also Orte wo der Verehrung des göttlichen und dem Gebet besondere Bedeutung zukamen oder noch zukommen. Viele der alten "heiligen" Orte, welche wir hier in Westeuropa mehr oder weniger komplett den Kelten zuschreiben (alle anderen Völker und Stämme waren offenbar von zu kriegerischer Natur), wurden christlich vereinnahmt (durch das Überbauen mit Kapellen und Kirchengebäuden). Oder schlimmer noch, sie wurden bewusst und willentlich schwarzmagisch entweiht, um dunklen Zwecken zu dienen. Letzteres geht nachweislich noch bis in die jüngere Vergangenheit, nämlich in die Zeit des Nationalsozialismus, zurück. Dann gibt es natürlich auch noch Orte, die wir als Naturkraftplätze bezeichnen können. Hier spüren wir die starke Präsenz von Naturwesen. Das sind in der Regel Orte von denen der Mensch sich ferngehalten hat oder wo zwischen Menschen und Naturwesen noch (oder wieder) Harmonie herrscht. Und für Menschen, die es gerne magisch-mystisch mögen - es gibt da auch noch Bereiche, wo die Schleier der Trennung zwischen unserer Dimension und denen der Feen- und Elfenwelten sehr durchlässig sind und wir aus diesem Grund solche Orte ebenfalls als Kraftorte wahrnehmen können - sofern wir das Glück haben einen solchen zu finden und Einlass gewährt zu bekommen.

Etwas wichtiges zum praktischen Teil...
In der Erdenhüter-Akademie lernen und arbeiten wir in der Praxis - auch für die Erdheilung und bei der Gestaltung von Kraftplätzen -  mit Steinen. Und zwar zunächst mit Steinen, welche von der Erde selbst auserwählt wurden ihre Repräsentanten zu sein. Es sind dies die sogenannten Druidensteine. Diese Steine stammen aus der Frühphase des Planeten und von einem Ort der zivilisatorisch weitestgehend nicht überlagert worden ist. Einem heiligen Ort. Die Steine von diesem Ort tragen die ursprüngliche Erdenergie in sich. Durch sie können wir uns mit der ursprünglichen Erde verbinden. Sie haben zudem eine hochentwickelte Persönlichkeit, mit der wir relativ leicht kommunizieren, in Kontakt treten können und die uns als Ratgeber und Lehrer begleiten kann. Die Druidensteine sind in der Lage die Energie eines Ortes auf den Ursprungszustand zurück zu setzen und Störendes zu transformieren. Das heißt nicht, dass wir ausschließlich mit diesen Steinen arbeiten - doch verkörpern sie den Anfang, die Basis und daher entwickelt sich unsere Arbeit auch von ihnen ausgehend..
An dieser Stelle zunächst eine Begriffsklärung und erste Einblicke in das Dreigespann Erdheilung - Kraftplätze - Geomantie.

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