Larimar
Dieser unglaublich schöne Halbedelstein ist mineralogisch betrachtet "nur" eine Typlokalität des nicht so spektakulären Pektolith. Wenn da nicht seine Farbe und Einzigartigkeit wäre. Einzigartig deshalb, weil die einzige bekannte Fundstelle auf der Halbinsel Barahona in der Dominikanischen Republik liegt.

Larimar wurde erst im Jahr 1974 entdeckt. Zwar heißt es, dass dieser Stein bereits den Ureinwohnern der Insel Hispaniola - auf welcher das Staatsgebiet der Dominikanischen Republik zusammen mit dem benachbarten Haiti liegt - bekannt war, doch gibt es dafür keine historisch belegbaren Fakten. Sehr schnell wurde dieses Gestein mit dem versunkenen Atlantis in Verbindung gebracht und erhielt deshalb auch den Beinamen "Atlantisstein" (nicht zu verwechseln mit den ebenfalls in Merlins magischer Schmiede angebotenem Atlantis-Marmor und Atlantisglas...).

Wie bei vielen anderen Mineralien auch, ist die Entstehung des Larimar in der Tat etwas rätselhaft. Insbesondere die Art und Weise, wie die einzelnen Steine eingebettet und völlig umgeben von einem dunkelgrauen oder rotbraunem, teils sehr bröckeligem Muttergestein gefunden werden, ist Grund genug für den Merlin eine andere als natürliche Entstehung zu vermuten. Spaßeshalber hier ein "wissenschaftlicher" Erklärungsversuch, entnommen der Webseite www.mineralienatlas.de

Zitat:
"...  Der Larimar kommt an der einzigen Fundstelle in Adern, Gängen und derben Massen von einigen mm bis mehreren cm Größe vor, hauptsächlich entlang der Scherzonen in einem Serpentinitkörper. Dieser ist hydrothermal umgewandelt, d.h. durch heiße, wässrige Lösungen, und wird von stark serpentinisiertem pikritischen, d.h. olivinreichem Basalt kretazischen Alters umgeben.

Die Bildung des blauen Pektoliths fand offenbar nach der Serpentinisierung des Vulkanits bei Bildungstemperaturen unter 240°C statt. Begleiter können sein: Calcit, Natrolith, Chalcedon und Hämatit.

Die Mohs-Härte liegt bei 5-6, wobei eine Zunahme der Härte mit der Intensivierung der Blautöne erfolgt.

Die Farbe der Larimar-Aggregate variiert zwischen verschiedenen hellblauen, türkisblauen, grünlichen bis weißen Farbtönen.

Einige Quellen besagen, dass sich die blaue Färbung der Larimare durch Anreicherung von Vanadium als Farbträger erklären lässt (siehe LAPIS 96/1, S. 40-41). Andere Quellen gehen davon aus, dass Kupfersulfid der Farbträger sei. Fest steht, dass der blaue Pektolith kobalthaltig ist. Das Element Kobalt soll aber nicht das farbgebende Element sein."


Alles klar?

Wie auch an anderer Stelle schon erwähnt, findet der Merlin es wichtig, dass wir Wissenschaft betreiben und auf gesicherte Weise Erklärungen für all das finden, was uns, das Universum und den Planeten auf dem wir leben ausmacht. Doch neigt gerade die Wissenschaft sehr zu theoretischen Spekulationen, die uns dann verpackt in blumenreiche Formulierungen als Fakten verkauft werden sollen. 

Um an obigen Auszug aus dem Mineralienatlas anzuknüpfen:

Fest steht lediglich, dass wir reichlich wenig wissen und nur weil eine Gruppe sogenannter Experten sich einer Sprache bedient, die außerhalb dieser Gruppe kaum ein Mensch versteht, heißt das noch lange nicht, dass wir dies alles als erwiesene Fakten akzeptieren sollten.

Der Merlin hat für euch jedenfalls einige schöne und ungewöhnlich große Stücke Larimar  (größer jedenfalls als einige Millimeter bis mehrere Zentimeter :-) in achtsamer Freiform bearbeitet und nicht wie sonst üblich zwecks besserer Vermarktung in Scheiben geschnitten oder in Schmuckform verarbeitet.

Die Namensgebung für den Larimar geht diesmal übrigens nicht auf den Fundort oder den unmittelbaren Entdecker (einen Angehörigen des amerikanischen Friedenscorps) zurück, sondern auf einen dominikanischen Kunstsachverständigen, dem der Neufund im Jahr 1974 zwecks Bewertung vorgelegt wurde - Miguel Mendez.

Mendez nannte den Fund auf Grund der meerblauen Farbe (’mar’ spanisch = Meer) und zu Ehren seiner Tochter Larissa - Larimar.
© by Helmut Martin 2016
Seminare, Workshops & Einzelsitzungen mit Larimar

Die Teilnahmegebühr für Workshops und Seminare mit Larimar aus Merlins magischer Schmiede kann der jeweilgen Angebotsbeschreibung unter Termine entnommen werden.

Für Einzelsitzungen gelten folgende Stundensätze:
- Sitzung mit Stein ohne Vorgespräch:     45,00 Euro je Stunde
- mit Stein + Vorgespräch:                     60,00 Euro je Stunde
- mit Begleitung durch den Merlin:         105,00 Euro je Stunde
Larimar 01
Gewicht: ca. 1,6 kg Abmessungen: ca. 13 x 11 x 7 cm

Preis: 4500,00 € / Miete: 50,00 € je Monat + Kaution

Auch bei Workshops und für Einzelsitzungen verfügbar.

Larimar 03
Gewicht: ca. 330 gr.
Abmessungen: ca. 6,5 x 6 x 4 cm


Dieser Stein ist bei Workshops und für Einzelsitzungen verfügbar. 

Weitere Larimare zum Kauf oder zur Miete demnächst verfügbar!

Gerne auch individuelle Anfertigungen auf Anfrage.
Larimar 07
Gewicht: ca. 3,2 kg Abmessungen: ca. 17 x 13 x 9 cm

Preis: 9000,00 €

Auch bei Workshops und für Einzelsitzungen verfügbar.