© by Helmut Martin 2016
Feuerdrachen-Steine
Feen- und Heilungsengel-Steine
verschiedene Naturwesensteine
Naturwesensteine
Auch das war - in den mir damals schier unendlich groß vorkommenden Halden gesprengter und und aufgeschütteter Steine - ein aussichtsloses Unterfangen, wie ich sehr schnell feststellen musste. So ist es mir auch bis zum Ende meiner Aktivitäten in Langenthal verwehrt geblieben noch mehr von diesem wunderschönen fliederfarbenen Material zu entdecken. Stattdessen wurde ich auf etwas aufmerksam, was von den anderen Steinsuchern dort so gut wie gar nicht beachtet wurde: sehr schöne Lagen von rot-gelb-braunem Jaspis als Spaltfüllungen im Basalt und das gleiche auch nochmal in rosa. Wobei letzteres kein Jaspis ist, sondern eher wohl ein Mix aus Calcit, Quarz und Dolomit. Das Beste war: es lag fast fix und fertig zum Abtransport inmitten frisch gesprengter Steinhalden herum! OK - zugegeben es war schon etwas abenteuerlich - auch mühsam und gefährlich - in diesen Halden herumzuklettern und zu balancieren, um die Steine bis an einen Punkt zu bringen, wo man mit dem PKW hinfahren konnte und sie abzutransportieren... Und dass der Merlin unbedingt auch zentnerschwere Exemplare vor dem Schicksal der drohenden Verarbeitung zu Split und Schotter retten musste, machte das Ganze natürlich auch nicht gerade leichter. So trug es sich im wahrsten Sinne des Wortes jedenfalls zu, dass der Merlin mehrere Tonnen Gestein davor bewahrte als Straßenbelag zu enden und euch dies stattdessen als Naturwesensteine präsentieren zu können.

Naturwesensteine?

Steinbruch, Sprengungen, Straßenbau - das klingt in der Tat nun erst mal nicht nach Natur sondern nach der Zerstörung selbiger. Genau.

Natürlich stellte auch der Merlin sich alsbald die Frage, ob das was er da tat in Ordnung war - sich an der Zerstörung der Natur zu beteiligen. Doch war es im Grunde so, dass der Steinbruch auch mit oder ohne den Merlin und die ganzen anderen Sammler das getan hätte, was er tat: Baustoffe zu produzieren. Dass hierbei eine kleine Menge Material für Sammler an- und abfiel ist eine minimaler Nebeneffekt und war zu keiner Zeit Zweck des kommerziellen Abbaus. So gesehen war es in der Tat eine Rettungsaktion - nämlich etwas schönes (und wie wir bald lernen auch heilsames) vor seiner völligen Zerstörung und Zweckentfremdung zu bewahren.

Wie mit seinen anderen Eigenfunden auch - den Druidensteinen zum Beispiel - ist es nicht so, dass der Merlin etwas von der Erde nimmt, um es für einen bestimmten Zweck einzusetzen, sondern er im Umgang mit den Steinen und der Beobachtung, was sie mit anderen Menschen machen, dies selbst erst lernt.

Relativ bald wurde mir klar, dass wir mit dem Abbau der Steine nicht nur unmittelbar Natur zerstören, sondern auch Wohnstätten und Ankerpunkte von feinstofflichen Wesen - den Naturwesen eben. Nach einiger Zeit bemerkte ich auch, dass ich öfters morgens aufwachte und mich etwas nach Langenthal rief. Wenn ich diesem Ruf folgte - oder besser gesagt folgen konnte, da ich nicht immer Zeit hatte dies zu tun -  fand ich in der Regel frische Sprengungen mit interessanten Steinen vor. Diese Fundstücke in eine schöne Form gebracht - und wie gesagt vor dem Schicksal der endgültigen Zerstörung und Zweckentfremdung bewahrt - können dann fortan entwurzelten Naturwesen eine neue Heimstätte sein.

Besonders die Feensteine (mit hohem rosa Anteil) scheinen ein guter Kanal für Heilungselementale/Engel zu sein. Der Merlin konnte immer wieder beobachten, wie Menschen von diesen emotional sehr berührt worden sind.

Die Naturwesensteine mit Lagen und Adern aus rot-gelbem Jaspis in schwarzem Basalt werden von hellsichtigen Personen stets mit der Präsenz von Feuerdrachen-Energien in den Zusammenhang gebracht.

Diese beiden Arten von Naturwesenstein sind in Merlins Arbeiten aus dem Langenthaler Material zwar die häufigsten und typischsten aber nicht alles...     

Merlins Naturwesensteine dienen jeder in seiner eigenen Art und Zusammensetzung  vielerlei Naturwesen, Devas, Engeln und Heilungselementalen als Wohnstätte und  Ankerpunkt in der Materie. Sie wirken heilsam ohne einer bestimmten Kategorie Heilstein zugeordnet sein zu müssen. Entwurzelte Naturwesen, denen wir auf diese Weise eine neue Behausung geben, sind dafür sehr dankbar und  freuen sich auf die Kooperation mit uns.
Das hier abgebildete Material hatte ich damals von meinem Bekannten erhalten und total fasziniert hiervon, wollte ich nun selbst mehr davon finden.
In den Jahren 2009 - 2012 konnte der Merlin eine ganze Menge Material aus dem Basalt-Steinbruch Langenthal im Hunsrück davor bewahren als Split und Schotter im Straßenbau zu landen. Lediglich einem recht kleinen Kreis von Insidern bekannt, war Langenthal in den Jahren bis zur Schließung des Steinbruches in 2014 nie wirklich eine ergiebige Quelle für die Mineraliensucher. Sowohl die Quantität und Qualität der Funde war den hoch gesteckten Ansprüchen der Sammlerkreise offenbar nicht ausreichend genug. Es sind daher in Fachkreisen auch nur relativ wenige Funde dokumentiert. Zumeist handelt es sich hierbei um verschiedene Achate, Jaspis, kleinere Kristalle und Kristalldrusen mit Calciten. Im Jahr 2009 lernte der Merlin einen der in Langenthal aktiven semi-professionellen Steinsucher kennen, der ihm seine besten Funde zeigte. Hierunter einige wirklich außerordentliche Stücke, die den Merlin begeisterten und der Auslöser dafür waren, sich selbst zum ersten Mal auf die Schatzsuche in einem Steinbruch zu begeben. Nun geschah mal wieder etwas Merlin typisches... Mein Bekannter, den ich anfangs begleitete und die wenigen anderen Sammler in dem Steinbruch beschäftigten sich fast ausnahmslos damit Steine zu zerklopfen (weshalb sie auch Steineklopfer genannt werden), um Kristalldrusen und Achatmandeln zu finden. Ohne arrogant sein zu wollen, muss ich sagen, dass mir dieses Treiben dort sehr schnell in der Tat relativ mühselig und aussichtslos erschien.