Hierbei nehmen wir sogar die Zerstörung unserer Lebensgrundlagen wie Natur und Umwelt in Kauf. Wieso wir das tun ist eigentlich nicht zu verstehen und man kann vielerlei Gründe für dieses Verhalten ins Felde führen. Auch solche, für die wir vordergründig nichts können. Ein relativ neuzeitlicher Grund ist jedenfalls, dass wir in unseren Schulen und Universitäten eigentlich nur lernen in einem weltumfassenden Wettbewerb zu bestehen, lernen wie man Kapital steuert, Gewinne erzielt oder Dinge immer schneller, preisgünstiger und vorgeblich besser produziert. Wie man materielle und emotionale Bedürfnisse generiert, um ein perfides und im Grunde völlig unnötiges Konzept des Wettbewerbs und dauernden Wirtschaftswachstums zu befeuern. Der Wert einer Person misst sich fast nur noch daran, was man als Akteur oder Konsument leisten kann oder zu leisten gewillt ist. 

Ein zu düsteres, einseitiges Bild?

Ja und Nein. Sicher ist es gut, dass eine große Anzahl von Menschen jetzt aufschreit und diesem Bild widerspricht. Natürlich gibt es in unseren Bildungseinrichtungen, in der Gesellschaft, ja sogar in der Wirtschaft menschliche, sozial, fürsorgliche und auf das Gemeinwohl ausgerichtete Strömungen. Es gibt sie - eine große Anzahl von Menschen, für die der Schutz und der Erhalt der Umwelt, unserer natürlichen Lebensgrundlagen wichtiger ist, als ein Leben in Saus und Braus.

Doch seien wir ehrlich - in den globalen Machtpositionen sitzen vorwiegend Charaktere, die einer anderen Agenda folgen. Hier geht es um Territorien, Besitz, Machtausdehnung, Kriegsführung, Ressourcen, Reichtum und Kontrolle. Und wir - die große Masse - sind kaum mehr als Spielbälle dieser Mächte.

Als Erdenhüter ist es dennoch nicht unsere Aufgabe andere Menschen zu ändern, zu bekehren oder selbst machtorientierte Politik zu betreiben. Wir schaffen dort wo es möglich ist Räume wo Natur, Mensch, Tiere und Erde frei und in Einklang existieren können. Wir eignen uns Wissen über das Wesen der Erde und aller Geschöpfe, die den Lebensraum Erde miteinander teilen an. Wir geben dieses Wissen weiter - aber wir drängen es niemanden auf. Wir streben danach eine Hüterfunktion für den Planeten und seine Geschöpfe auch auf der geistigen Ebene übernehmen zu können.

Wir stellen das Wohlergehen der Erde mit all ihren Lebensformen und Lebewesen zwar nicht über das unsere - wir stellen uns aber auch nicht über diese. Wir streben nach Harmonie mit dem was uns trägt, nährt und uns umgibt.

Und wir überzeugen nicht durch unsere Worte sondern durch das was wir tun.
Erdenhüter/in wird man nicht dadurch, dass man ein Zertifikat zum an die Wand hängen erwirbt. Erdenhüter/in zu sein ist eine Frage des Bewusstseins, der inneren Einstellung und des rechten Handelns. Daher gilt: Wenn Du dich durch Teilnahme an den verschiedenen Angeboten der Erdenhüter-Akademie weiterbildest und qualifizierst oder Du entsprechende Qualifikationen schon besitzt, werden wir dich gerne in der Rubrik "Gemeinschaft & Netzwerk" als Erdenhüter/in aufnehmen. Auch besteht die Möglichkeit der Mitarbeit und Mitwirkung innerhalb der Erdenhüter-Akademie.

Bei Interesse an aktiver Mitwirkung und/oder Zusammenarbeit melde dich einfach bei uns!
Erdenhüter sind Personen, die sich der Verantwortung des Menschen für das Wohlergehen aller Lebewesen und das dieses Planeten bewusst sind. Eigentlich sollte dies einem jeden Menschen hier auf der Erde selbstverständlich sein. Doch leider scheint ein fürsorgliches Bewusstsein für sich selbst und das was jeden von uns trägt und nährt - nämlich unsere Umwelt, die Natur und die Erde selbst - den wenigsten  mit in die Wiege gelegt worden zu sein. Anders als alle anderen Lebewesen auf diesem wunderschönen Planeten, stellt der Mensch die kurzfristige Befriedigung seiner Bedürfnisse über das Wohl alles anderen.
Was macht eine/n Erdenhüter/in aus...
© die erdenhüter-akademie / helmut martin 2019